Atemtherapie


Die Atmung ist mit allen Vorgängen in unserem Organismus verbunden. Unser Atem passt sich in einem lebendigen Rhythmus den wechselnden Situationen des Lebens an - vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass Sie anders atmen, wenn Sie sich freuen, ärgern, Sport treiben oder ruhen.

 

Die Art und Weise wie wir leben, was wir denken, fühlen und wie wir uns bewegen, wirkt sich auf die Atmung, die Muskelspannung, die Organe, den Blutdruck und auf unser seelisches Befinden aus.
Auch Gedanken beeinflussen unseren Atem, unsere Gefühle und Körperempfindungen -  der Mensch verarbeitet mindestens 80 000 Informationen pro Sekunde - das Meiste davon unbewusst. Atemtherapie und "Werkzeuge" aus dem Mentaltraining ergänzen sich hervorragend.

 

Die Atmung ist die einzige Körperfunktion, die jeder Mensch bewusst beeinflussen kann und die trotzdem unbewusst abläuft. Deshalb sind wir in der Lage, über die Atmung direkt auf unser vegetatives Nervensystem positiv einzuwirken.

 

Ein Mensch atmet täglich etwa 20.000-mal also ca. 833 mal pro Stunde, 14 mal pro Minuten und bewegt dabei rund zwölf Kubikmeter Luft.

Der Atem ist ein Leben lang ein grosses, nährendes Geschenk.

Wenn der Organismus durch zusätzlichen Stress oder durch eine Krankheit über längere Zeit nicht mehr ins Gleichgewicht kommt, können Störungen auftreten wie Atemnot, Hyperventilation, Verspannungen, Erschöpfung, Unruhe und Ängsten.

 

Eine bewusste, ruhig fliessende Atmung hat eine positive Wirkung auf den Kreislauf, das Nerven- und Hormonsystem und nimmt eine wichtige Rolle ein, wenn es um unsere Gesundheit, Entspannung, Lebensqualität und Selbstwahrnehmung geht.

 

Besonderen Wert lege ich in den Atemtherapiestunden auf die Integration und Umsetzung in den Alltag.


Ziele

  • Kennenlernen und erfahren des eigenen Atemrhythmus, der Atemräume und  einer differenzierten Körperwahrnehmung
  • Verbessern der Atemqualität in Bezug auf die Vertiefung der Atmung,  Stärkung der Atemkraft, Ausgleich von Spannungszuständen
  • Stärkung und Aktivierung der eigenen Ressourcen durch persönlich angepasste Atemübungen
  • Erkennen wie die Körperhaltung einen positiven Einfluss auf die Atmung hat
  • Erfahren, wie Sie sich Ihrem Atemfluss wieder anvertrauen können

Indikationen

  • Atembeschwerden, Verspannungen, Atemfehlverhalten
  • Beruhigung des Gedankenflusses, fehlende innere Ruhe
  • Klärung von inneren und äusseren Konflikten
  • Depressive Verstimmungen

Mitbringen

Neugier und Bereitschaft mittels Atemübungen und Körperwahrnehmung neues zu erlernen und zu Hause auszuprobieren.