Geburtsatmung


Wenn die Kontraktionen (= Zusammenziehen eines Muskels) regelmässig wiederkehren, sind dies Anzeichen für eine bevorstehende Geburt.

Eine Wehe ist eine rhythmische Spannung der Muskulatur, die sich im oberen Bereich der Gebärmutter aufbaut und sich dann wellenförmig nach unten zum Muttermund ausbreitet.

 

Während die eine Frau einen Druck mit einem Ziehen im Kreuz spürt, fühlt eine andere Frau ein breites, mehr oder weniger festes, drückendes Band um den Bauch. Die Wehen, welche die Geburt ankündigen, dauern ungefähr 1 Minute und kehren in rhythmischen Abständen wieder.

 

Die Pausen dauern anfangs noch bis zu 20 Minuten oder länger - dann werden sie von Wehe zu Wehe kürzer. Gegen Ende der Geburt kommen die Wehen in Abständen von 3-5 Minuten und weniger und nehmen an Intensität zu.

 

Auf dem Höhepunkt einer Wehe ist der gesamte Gebärmuttermuskel gespannt. Nach dem Verebben der Wehe, verläuft die danach folgende Entspannung von unten nach oben. Anfangs zieht sich nur die Gebärmuttermuskulatur zusammen. Die Kraft des Muskels wird nun langsam nach oben verlagert, von wo aus sie später nach unten schieben wird. Bei der Geburt selbst hilft auch die Bauchmuskulatur mit.

 

Eine tiefe und lösende Beckenatmung unterstützt die Muskulatur dabei, nicht in einem heftigen Krampf, sondern in ein rhythmisches An- und Entspannen zu münden. Mit ein wenig Übung in der Schwangerschaft können Sie dies Atmung während der Geburt sehr gut abrufen.

Feedback aus dem Gästebuch

Liebe Caroline
Von Herzen möchte ich mich bei dir bekanken. Dank deiner tollen Atemtherapie, hatte ich ein unglaublich schönes Geburtserlebnis. Ich konnte so viel Kraft schöpfen, dank intensivem Vorbereiten. Ich werde diese Energie, welche ich unter der Geburt mobilisieren konnte, nie mehr vergessen. Ich bin auch der Meinung du hast eine gesellschaftliche Verantwortung dies weiterzugeben! ;-)
Liebe Grüsse, Barbara